Netto Rechner

Gehaltserhöhungsrechner 2026

Wie viel von Ihrer Gehaltserhöhung kommt netto wirklich an?

Eingaben

Das kommt netto an

Von 300,00 € brutto mehr bleiben Ihnen

+163,84 €

netto pro Monat (0,5 % der Erhöhung)

0,5 % gehen an Steuern & Sozialabgaben

Netto bisher

2.515,58 €

Netto neu

2.679,42 €

Aufs Jahr gerechnet: +1.966,08 € netto. Annahmen: gesetzlich versichert, keine Kinder, keine Kirchensteuer.

Gehaltserhöhung: Brutto verhandelt, netto kassiert

300 Euro mehr im Monat klingen gut – doch auf dem Konto landet deutlich weniger. Schuld ist die Grenzbelastung: Zusätzliches Einkommen wird mit dem persönlichen Grenzsteuersatz (2026: 14 bis 45 %) plus rund 20 % Sozialabgaben belastet. Unser Rechner vergleicht Ihr Netto vor und nach der Erhöhung und zeigt auf den Euro genau, was ankommt – die beste Grundlage für die nächste Gehaltsverhandlung.

Für die Verhandlung: Rückwärts rechnen

Profis verhandeln vom Ziel her: Erst festlegen, wie viel mehr netto es sein soll, dann die nötige Brutto-Forderung ableiten – das übernimmt unser Netto-Brutto-Rechner. Und wer wissen will, wo das eigene Gehalt im Branchenvergleich steht, findet Orientierung im Gehaltsvergleich. Übrigens: Ab der Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- (5.812,50 €/Monat) bzw. Rentenversicherung (8.450 €/Monat) steigen die Sozialabgaben nicht weiter – dann kommt von jeder Erhöhung prozentual mehr an.

Häufige Fragen zur Gehaltserhöhung

Warum kommt von meiner Gehaltserhöhung so wenig netto an?
Jeder zusätzliche Brutto-Euro wird mit Ihrem Grenzsteuersatz plus Sozialabgaben belastet – nicht mit Ihrem Durchschnittssatz. Bei einem mittleren Einkommen liegt diese Grenzbelastung schnell bei 45 bis 50 Prozent. Von 300 Euro Erhöhung bleiben so oft nur 150 bis 170 Euro netto übrig.
Was ist der Unterschied zwischen Grenzsteuersatz und Durchschnittssteuersatz?
Der Durchschnittssteuersatz ist die Steuer auf Ihr gesamtes Einkommen geteilt durch das Einkommen. Der Grenzsteuersatz gibt an, wie stark der letzte (und der nächste) verdiente Euro besteuert wird – er ist wegen der Progression immer höher. Für Gehaltsverhandlungen zählt der Grenzsteuersatz.
Stimmt es, dass sich eine Gehaltserhöhung wegen der Steuer nicht lohnen kann?
Nein, das ist ein Mythos. In Deutschland gibt es keine Sprungstellen im Steuertarif: Mehr brutto bedeutet immer mehr netto. Der höhere Steuersatz gilt nur für den zusätzlichen Einkommensteil, nie für das gesamte Gehalt.
Wie viel Prozent Gehaltserhöhung ist üblich?
Bei regulären Gehaltsrunden sind 3 bis 5 Prozent üblich, bei Übernahme neuer Aufgaben 5 bis 10 Prozent. Den größten Sprung bringt statistisch der Jobwechsel: Hier sind 10 bis 20 Prozent mehr Gehalt realistisch.
Gibt es Alternativen zur klassischen Gehaltserhöhung?
Ja – steuerbegünstigte Extras kommen oft fast ungeschmälert an: steuerfreie Sachbezüge bis 50 Euro monatlich, Zuschüsse zum Deutschlandticket, betriebliche Altersvorsorge, Jobrad oder Erholungsbeihilfen. Bei hoher Grenzbelastung kann ein Mix aus Erhöhung und Extras netto mehr bringen.

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