Netto Rechner

PKV-GKV-Vergleichsrechner 2026

Gesetzliche vs. private Krankenversicherung: Was zahlen Sie monatlich wirklich?

Eingaben

Monatlicher Eigenanteil

GKV (AN-Anteil)

648,09 €

KV 508,59 € + PV 139,50 €

PKV (nach AG-Zuschuss)

325,00 €

Zuschuss: 325,00 €

Die PKV wäre aktuell 323,09 €/Monat günstiger (3.877,13 €/Jahr).

Der reine Beitragsvergleich ist nur die halbe Wahrheit: PKV-Beiträge steigen im Alter, Familienmitglieder kosten extra, und eine Rückkehr in die GKV ist schwierig. Details im Ratgeber unten.

PKV oder GKV: Der Beitragsvergleich 2026

Kaum eine Finanzentscheidung wirkt so lange nach wie die Wahl der Krankenversicherung. Die gesetzliche Kasse berechnet ihren Beitrag vom Einkommen (14,6 % plus Zusatzbeitrag, hälftig vom Arbeitgeber getragen, gedeckelt an der Beitragsbemessungsgrenze), die private nach Alter, Gesundheit und Leistungsumfang. Unser Rechner stellt beide Eigenanteile für Ihre Situation gegenüber – inklusive Arbeitgeberzuschuss zur PKV.

Mehr als ein Monatsbeitrag: Worauf es wirklich ankommt

Der aktuelle Beitragsvorteil der PKV kann sich über die Jahrzehnte umkehren: Beiträge steigen mit dem Alter und medizinischer Kostenentwicklung, Kinder und nicht erwerbstätige Partner kosten extra, und die Rückkehr in die GKV ist ab 55 praktisch ausgeschlossen. Wer den Wechsel erwägt, sollte neben dem Beitragsvergleich die Altersrückstellungen des Tarifs, den Standardtarif als Rückfalloption und die eigene Familienplanung bedenken. Wie stark die GKV-Beiträge Ihr Netto insgesamt prägen, zeigt der Brutto-Netto-Rechner; alle Beitragssätze und Grenzen erklärt der Ratgeber Sozialversicherung 2026.

Häufige Fragen zu PKV und GKV

Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?
Angestellte erst ab einem regelmäßigen Jahresbrutto oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (2026: 77.400 Euro bzw. 6.450 Euro monatlich). Selbstständige, Freiberufler und Beamte können unabhängig vom Einkommen wählen. Studierende können sich zu Studienbeginn von der Versicherungspflicht befreien lassen.
Was kostet die GKV maximal?
2026 liegt der Höchstbeitrag für Arbeitnehmer (KV-Anteil mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag von 2,9 % plus Pflegeversicherung mit Kinderlosen-Zuschlag) bei rund 500 bis 520 Euro Eigenanteil im Monat – erreicht ab der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro brutto monatlich.
Zahlt der Arbeitgeber auch bei der PKV mit?
Ja. Der Arbeitgeber übernimmt die Hälfte des PKV-Beitrags, maximal jedoch den Betrag, den er auch bei einer gesetzlichen Versicherung zahlen würde (Höchstzuschuss 2026: rund 500 Euro für KV plus ca. 105 Euro für die Pflegeversicherung).
Warum ist die PKV in jungen Jahren günstiger?
PKV-Beiträge richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und Tarifumfang – nicht nach dem Einkommen. Junge, gesunde Gutverdiener zahlen deshalb oft deutlich weniger als in der GKV. Dafür steigen die Beiträge im Alter, während der GKV-Beitrag an das (im Ruhestand meist niedrigere) Einkommen gekoppelt bleibt.
Kann ich von der PKV zurück in die GKV?
Nur eingeschränkt: Angestellte kehren zurück, wenn ihr Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze fällt – aber nur vor dem 55. Geburtstag. Danach ist eine Rückkehr fast ausgeschlossen. Die PKV-Entscheidung sollte deshalb als langfristige Weichenstellung verstanden werden.
Sind Familienmitglieder in der PKV mitversichert?
Nein. Anders als in der GKV mit ihrer kostenlosen Familienversicherung braucht in der PKV jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag. Für Familien mit einem Verdiener und mehreren Kindern ist die GKV daher häufig wirtschaftlicher.

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